Aktuelles

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


29.05.2019:

 

Bericht bei Kenfm >>

 

 
 


 

 


23.05.2019:

 

Bericht bei Pressenza >>

 

 
 


 

 

 

21.05.2019:

 

 

Wie geht es weiter?

 

 

Statement und Aufruf zum Verschwinden der Stele ...

 

 

 

Liebe Freunde,

 

die Stele ist uns von der Polizei genommen worden.

 

Ich freue mich unsäglich über die große Unterstützung von sehr vielen Menschen und die große Hingabe all derjenigen, die über ein ganzes Jahr hindurch Tag für Tag und Woche für Woche die Arbeit an der Stele durchgeführt haben. Und ich freue mich unsäglich über die beseelte Stimmung, die in allem lebte.

Das Resultat war unglaublich schön.

 

Geschafft haben wir es, die Idee der Aktion in die Welt zu bringen.

Doch war der Zeitrahmen der Stelenaufstellung noch viel zu kurz. Fast alle, die die Stele wahrgenommen haben, haben erst Freude – und dann einen großen Schmerz erlebt. Die Zeit war für Viele zu kurz, um an der Aktion tiefer beteiligt sein zu können.

 

Auch wir – die Initiatoren – waren tief erschrocken, schon am kommenden Morgen die Stele nicht mehr am Ort zu sehen und ihr Abräumen buchstäblich verschlafen zu haben.

 

Aber auch das ist uns ein tiefes Bild: Wenn der Bürger das Grundgesetz nicht bewacht – und sei es auch nur aus Erschöpfung - wird es einfach abgeschafft.

 

 

Liebe Freunde,

es ist ja nicht so, dass wir eine Sache unternommen hatten, die nur für einen kurzen Moment Bedeutung haben soll.
Ganz im Gegenteil: Der Impuls, der mit dem geduldigen Schnitzen am Rosa-Luxemburg-Platz begonnen hat, soll etwas werden, was nach und nach die ganze Bundes-republik ergreift:

 

Die Goldstele befindet sich derzeit im Gewahrsam der Polizei. Zerlegt wie sich auch unsere Demokratie langsam zerlegt.

Die Polizei will die Stele erst nach dem 24.05.2019 wieder herausgeben, bezeichnen-derweise erst einen Tag nach dem Geburtstag des Grundgesetzes.

Nach unseren Plänen geht sie dann ins Asyl.

Wir suchen nach Menschen, die Lust haben, der Demokratie Asyl zu gewäh-ren. Alles ist vorstellbar, je symbol-trächtiger der Zufluchtsort für die Stele, um so besser.

Vorschläge bitte an:

Ja-ich-will-die-Demokratie-retten@deine-verfassung.de
 

 

Die Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen.

 

Vor diesem Hintergrund wird die Aktion noch lange nicht zu Ende sein. Und vor diesem Hintergrund möchte ich jetzt folgende Frage an Euch richten:

 

Wie wäre es, die Stele noch einmal zu schnitzen? Und dieses Mal aus Eiche?

 

Buche, das Material der vorigen Stele, ist ein Element, das geistige Tatsachen "auf den Boden" bringt. Der Buchstabe, das Buch befestigen Gedanken. Wenn ein Vorgang gebucht ist, dann ist das Geschehen abgeschlossen. Und wenn ich eine Reise buche, dann lege ich mich für die Zukunft fest.

 

Durch unsere bisherige Tat sind wir gewissermaßen auf das Grundgesetz "gebucht". Wir haben es als Bürger unternommen, die Staatsstrukturprinzipien, das Grundgesetz Artikel 20 am Bundestag aufzurichten, weil unsere Politiker sich nicht mehr kümmern und die weltweit agierenden "Wirtschaftsmächte" grundsätzlich grundgesetzfeindlich sind.

 

Jetzt müssen wir es verteidigen – und das Element der Verteidigung ist die Eiche.

 

Liebe Freunde …


seid ihr bereit, uns dabei zu unterstützen?

 

- Zur Spendenseite geht es hier >>

- Antworten an kontakt@deine-verfassung.de

 

 

Für den Verein,
Ralph Boes

 

 

 

 

 

 

 

19.05.2019

 

In dieser Nacht:

 
Heimlich,

sozusagen über Nacht und Nebel,

ist Artikel 20, sind die Staatsstrukturprinzipien verschwunden!

 


E
in treffendes Bild für die Wirklichkeit!

 

 

Fotos siehe hier >>

 

 


 

 
 

 

 

18.05.2019

 

Ein schöner Tag geht jetzt zu Ende –

 

Im Einzelnen:

 

Um 7:00 Uhr in der Frühe haben wir die Stele am Ort aufgerichtet.

Der Ort, an dem wir die Stele aufgestellt haben, gehört zum befriedeten Bezirk des Bundestages. D.h. es ist dort nichts erlaubt, was nicht genehmigt ist.
Deshalb hatten wir am Vorabend die Aufstellung so gut geübt, dass sie in zwei Minuten erledigt war. S.
Video >>

 

Wir hatten einen schnellen Polizeieinsatz erwartet – der kam aber erst nach 7 Stunden. Bis dahin hatten wir schönste Fotos gemacht und uns prächtig mit dem vorbei flanierenden Publikum unterhalten.

 

Um 14:00 kamen dann die Polizisten. Ich freute mich aufrichtig, dass sie kamen und begrüßte sie mit dem Satz: Da kommen ja meine Freunde und Helfer.

 

Zunächst konnten sie das nicht so sehen, weil sie uns ja bei einer unerlaubten Tätigkeit geschnappt zu haben glaubten. Ich erzählte ihnen dann aber vom Grundgesetz, von dem Rätsel, dass auf Dani Karavans Glasstelen "Grundgesetz 49" nur die 19 Menschenrechtsartikel, aber nicht der überaus wichtige Artikel der Staatsstruktur zu sehen sei – und so weiter und so fort – und dass wir ihn (den Artikel) deshalb der Bundesrepublik zum Geburtstag des Grundgesetzes schenken.

 

Sie zeigten sich verständig, bedauerten aber, die Stele abräumen zu müssen, weil sie nicht genehmigt sei.


Ich antwortete, dass sie - als Freund und Helfer - damit TEIL unseres Kunstwerkes seien,
dass unser Staat das Grundgesetz schon lange nicht mehr achtet – (Alle Staatsgewalt geht von den Lobbyisten aus …),
dass unser Kunstwerk die Aufgabe hätte, diese Wirklichkeit anschaubar zu machen,
und dass es deshalb SPRECHEND sei, wenn die Staatsmacht – zum 70sten Geburtstag des GG – seine Staatsstukturprinzipien vor aller Augen vernichtet.

 

Lange Beratung - viele Telefonate nach oben.

 

Während wir und die Polizei warteten, wie die Entscheidung sei, kam der Obere der Polizisten, schaute sich die Stele noch einmal genau an und sagte: "Können Sie eine solche Aktion nicht anmelden, dass die Stele nicht vernichtet wird und sie sie öfter und an verschiedenen Orten verwenden können?"

 

Meine Antwort:
"Erstens würde das nicht genehmigt werden -
und zweitens müssten Sie sie ja nicht vernichten ... und das Bild würde unvollendet bleiben."

 

Er wurde dann angewiesen den technischen Dienst der Feuerwehr zu rufen, um die Stele abzuräumen. Die Feuerwehr kam. Der Feuerwehrmann inspizierte die Stele und sagte dann, er könne sie nicht abbauen. Es ginge keine Gefahr von ihr aus.
Physisch gesehen ist das absolut richtig!

 

Er nahm dann ein rotweißes Flatterband, zog es unten um die Haltevorrichtung und verließ uns und die verdutzen Polizisten wieder.

 

Jetzt steht die Stele noch da …

Von der Feuerwehr ist sie "gesichert" und bestätigt, dass sie physisch ungefährlich ist.
Ob das in geistiger Hinsicht genauso gilt, ist offen ... :-)
Und wir werden weiter mit ihr provozieren.

 

Herzlichst, Ralph

 

 

Bilder vom Polizeieinsatz gibt es hier >>


 

 

 
 

 

 

Erste Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung:

 

Goldgeschenk zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes

 

Berliner Sozialkünstler haben heute, am 18. Mai 2019, eine 3 m hohe und 350 kg schwere Buchenstele am Reichstagsufer errichtet. Darauf prangt in goldenen Lettern der Wortlaut des Artikel 20 Grundgesetz (GG). Ein Jahr lang wurde er von Berliner Bürgern öffentlich per Hand in das Holz geschnitzt.

 

Am Reichstagsufer 2, direkt hinter dem Bundestagsgebäude, steht seit 2002 die Stelenskulptur “Grundgesetz 49" des israelischen Künstlers Dani Karavan. Sie zeigt die Artikel 1-19 GG, die die Menschengrundrechte enthalten. Der elementarste Baustein der deutschen Staatsstruktur - Artikel 20 GG (die sog. "Verfassung im Kleinen”) - fehlt jedoch. Artikel 20 GG schreibt fest, dass die Bundesrepublik eine Demokratie ("alle Staatsgewalt geht vom Volke aus”) und zugleich ein Sozial- und Rechtsstaat ist. Gegen alle Feinde dieser Ordnung eröffnet Artikel 20 GG ein Widerstandsrecht.

 

Die Sozialkünstler wollen mit ihrer Aktion ein klares Zeichen setzen gegen den Einfluss von Wirtschaftslobbyisten und demokratiefernen, totalitären Kräften auf Politik und Gesetzgebung: "Staatstrojaner, Privatisierungen, Kriegseinsätze im Ausland, CETA/TTIP etc. höhlen Individualgrundrechte aus und unterminieren das Sozialstaats-, das Rechtsstaats- und das Demokratieprinzip. Das ist gegen die Interessen der Bürger und gegen die Verfassung. Demokratie funktioniert auf Dauer nur, wenn die Staatsbürger ihre Interessen selbst vertreten können, wenn sie selbst über ihre Geschicke entscheiden."

(Das Künstlerkollektiv).

 

Die Aktion wird getragen vom Verein zu Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen und ist die erste einer Serie von öffentlichen Interventionen zum Thema.
 

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.

 

Alles Weitere auf unserer Webseite unter www.deine-verfassung.de

und am Reichstagsufer 2.

 


Details zu Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen e.V.,

unter www.artikel20gg.de

E-Mail: kontakt@deine-verfassung.de

Tel.:     0170 5944561

18. Mai 2019, Berlin

 

 

 
 

 

 
Pressemitteilung Version 2:

 

Bei allem Jubel –

Bürger fordern mit Aktion am Bundestag die Wiederbeachtung des Grundgesetzes von ihren politischen Mandatsträgern ein.

 

Es darf gejubelt werden!
Das Grundgesetz ist die bedeutendste Errungenschaft, die dem dritten Reich entgegen zu setzen war und setzt, indem es Achtung und Schutz der Menschenwürde und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zur Basis des gesamten Staatswesens erhebt, einen Maßstab, der weltweite Bedeutung hat.

 

Es sollte nur auch beachtet werden!

 

- Mit der Einführung von über dem parlamentarischen Gesetzgebungsprozess ausgemachten, uneinsehbaren und unangreifbaren Privilegien- oder Herrenrechten für die Wirtschaft (TTIP, Ceta usf.)

- mit der Übergabe der Souveränität des Staates an nicht-demokratische Institutionen (EU) und der Entmündigung der Parlamentarier zu reinem Abstimmvieh

- mit dem grundgesetzwidrigen Einsatz des Militärs in höchst ungeklärte und höchst schmierige Missionen

- mit der Entrechtung der Menschen in Hartz IV

- mit der Einführung des Staatstrojaners der neuen Polizeigesetze und immer tiefer greifenden Überwachungsmaßnahmen und Kontrollen der Bürger

- mit der Privatisierung der Rente, der Autobahnen und dem Ausverkauf des Tafelsilbers der Nation

- mit dem haltlosen Verschleudern von Steuergeldern (BER, Stuttgart 21, Beraterverträge usf.)

werden eine unglaubliche Steuerung des Parlamentes durch Kräfte, die außerhalb des Grundgesetzes liegen und eine unglaubliche Prinzipienferne unseres Parlaments offenbar.

 

Damit man wieder sieht, worauf es wirklich ankommt, haben Bürger am Bundestag
- als Zielpunkt der Stelenreihe 'Grundgesetz 49' von Dani Karavan, die nur die Artikel 1 – 19 enthält - in goldenen Lettern auf einer großen Buchenstele den dort fehlenden Artikel 20 (d.h., die kaum mehr beachteten einzig legitimen Ziele des staatlichen Handelns, die Prinzipien der Staatsstruktur) aufgerichtet, und fordern – wie ehemals Luther die Beachtung des Christentums in der katholischen Kirche – jetzt die Beachtung des Grundgesetzes von unseren Politikern ein.

 

 

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.

Alles Weitere auf unserer Webseite
und am Reichstagsufer 2.


Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen
18.05.2019, Berlin

 

 
 

 


18.05.2019

Start der Aktion